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mathilda racing - großer Erfolg beim 24h-Rennen
Moderator
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Verfasst am 09:09 22/5/2012

Beim ersten 24h-Start überhaupt belegte der GT-R1 von mathilda racing einen sehr guten fünften Platz in der Klasse SP3T. Das Team erfüllte damit die zuvor geäußerte Erwartung „voll und ganz. „Wir sind sehr glücklich, dass unser Auto über die gesamte Renndistanz sehr stabil war und wir das Potential mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung herauskitzeln konnten“, analysiert mathilda racing Chef Michael Paatz, „ich möchte mich an dieser Stelle bei all jenen bedanken, die zu diesem großen Erfolg beigetragen haben.“


Wechselbad der Gefühle, die zweite

Wie schon am vergangenen Donnerstag wurde das gesamte 24h-Rennen geprägt von einem Auf und Ab der Gefühle. Gestartet von einem achten Platz in der SP3T legte das Team los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und hatte sich dank konstanter Rundenzeiten von Michael Paatz, Jean-Pierre Kraemer, Joschi Kocsis und Alex Schula nach gut neun Stunden bis auf Platz 2 in der Klasse und einem großartigen Platz 49 gesamt vorgefahren. Nur das überlegene Subaru Werksteam war zu diesem Zeitpunkt in der SP3T schneller unterwegs.


Unfallschaden kostet Podiumsplatz

In der 49. Runde folgte dann ein Rückschlag, der letztendlich eine noch bessere Platzierung verhinderte. In Folge einer leichten Kollision mit einem anderen Fahrzeug wurde der vordere rechte Radträger in Mitleidenschaft gezogen. Der GT-R1 musste in die Box. Dort stellte man fest, dass sich ein Austauschradträger zwar auf der Materialliste findet, nicht aber im LKW. Einer anfänglichen Panik folgte bald die Erleichterung. Denn das Rennen blieb sich treu und nach jedem „Ab“ fand sich sofort das nächste „Auf“.


Der eigentliche Geist des 24h-Rennens

Teamchef Thomas von Löwis of Menar, dessen Scirocco mit Tim Schrick und Smudo in der Klasse AT teilnahm und zu diesem Zeitpunkt schon ausgefallen war, half dem mathilda racing Team mit dem dringend benötigten Radträger aus. „Vielen Dank noch Mal an Tom, ohne seine Hilfe wäre das Rennen für uns vielleicht zu Ende gewesen. Wenn man einmal von den Werksteams mit Ihren überdimensionierten Autos und Etats absieht, ist das ist der eigentliche Geist der 24h, der uns alle hier oben am Ring verbindet: Wenn es darauf ankommt, helfen wir einander“. So geschehen übrigens auch beim Freien Training am Donnerstag. Da war es nämlich Michael Paatz, der dem Team von Löwis of Menar mit einer Recaro-Sitzschiene und -konsolen aushalf.


Auf zur Verfolgungsjagd

Insgesamt dauerte die Reparatur in Runde 49 eine gute Stunde; ganz nebenbei hatte man die Bremse gleich mit ausgetauscht. Der GT-R1 fand sich danach auf dem achten Platz wieder – wie zu Beginn. Infolge des Radträgerwechsels waren Spur und Sturz vollkommen verstellt, was zu einem deutlich schief stehenden Lenkrad und erhöhtem Reifenverschleiß führte. Dennoch passte sich das Team den veränderten Umständen sehr gut an und kämpfte sich mit sehr guten Rundenzeiten bis zum Ende des Rennes noch bis auf den fünften Platz in der Klasse SP3T vor – in Schlagdistanz zum Viertplatzierten.


Großer Dank an LMS Engineering

Dass das Abenteuer 24h-Rennen für mathilda racing zu einem solch positiven Abschluss fand, ist zu einem großen Teil der absoluten Professionalität des LMS-Teams um Andreas Lautner zu verdanken. Das Mechanikerteam reagierte gelassen und souverän auf all die kleinen und großen Herausforderungen, vor die sie vom GT-R1 im Verlaufe der fünf Tage am Ring gestellt wurden. „Das Team hat eine unglaubliche Sicherheit ausgestrahlt und auch, wenn wir wieder eine kritische Situation zu bestehen hatten, hatte ich nie das Gefühl, dass wir ausscheiden könnten. Ganz großer Dank an Andreas Lautner und sein Team“, so Paatz.


Ausgeglichene Fahrerleistung

Doch das beste Auto vermag nichts ohne entsprechende Fahrer. Und auch die Performance der Piloten soll an dieser Stelle nicht vergessen werden. Das Quartett Paatz, Kraemer, Kocsis und Schula bewegte sich während der gesamten 24 Stunden auf einem annähernd gleichen Niveau. Besonders zu erwähnen sind die 9:59 min von Jean-Pierre, der damit unter Beweis stellte, dass er wahrlich ein „PS-Profi“ ist. Sehr bemerkenswert war auch die Leistung von „Ringprofi“ Alex Schula. Im Training legte er mit 9:44 min die schnellste Runde des Teams hin, im Rennen fuhr er mit 9:49 min die schnellste Rennrunde. „Der Alex hat einen super Job gemacht. Auch und besonders, weil wir ihn ja erst kurz vor Beginn des Freien Trainings verpflichtet haben“, lobt der mathilda racing Teamchef.


Von der Strecke auf die Straße

Bis auf den unfallbedingt defekten Radträger lief der GT-R1 wie ein Uhrwerk und unterstrich damit, dass die in diesem Auto verbauten Straßentuning-Komponenten von höchster Qualität sind. „Wenn man den Einschätzungen der Autohersteller Glauben schenken darf, dass ein 24h-Rennen einer Laufleistung von 100 bis 120.000 Kilometern entspricht, hat unser Auto gezeigt, dass auf unsere Tuningkonzepte zu 100 % Verlass ist“, freut sich Michael Paatz. „Ich möchte deshalb nicht vergessen, auch unseren Partnern und Zuliefern zu danken, denn die hohe Qualität der verbauten Komponenten unserer Partner war letztlich ebenfalls ein Garant für unseren gemeinsamen Erfolg.“