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02.04.2011 | T. Paul

Nachricht

Paatz um ein Haar im LMS Scirocco

Schade. Nachdem der mathilda racing Scirocco GT-R1 aufgrund eines Getriebeschadens passen musste hätte mathilda-Fahrer Michael Paatz um ein Haar ein paar Runden im Scirocco von LMS-Teamchef Andreas Lautner drehen können. Die Vereinbarung war schon getroffen und der spezialgefertigte Recaro-Sitz des Zwei-Meter-Hünen auf dem Nürburgring angekommen als die Nachricht von den LMS-Mechanikern kam: „Wir können den Sitz beim besten Willen nicht im Auto unterbringen.“

Mathilda GT-R1 ist ein Scirocco XXXL
„Ärgerlich“, so Paatz, „es wäre schön gewesen, ein Fahrzeug der Konkurrenz in der SP3T-Klasse unter Wettbewerbsbedingungen zu testen.“ Doch anders als der Scirocco von mathilda racing sind die beiden GT24 von LMS natürlich nicht auf Übergrößen eingestellt.

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Der mathilda GT-R1 wurde dem Kölner quasi auf den Leib geschneidert. Neben sondergefertigtem Sitz und Verlegung der Bordinstrumente musste beispielsweise auch der Tank seinen angestammten Platz hinter dem Fahrersitz räumen. „Endlich Beinfreiheit. Das passt alles perfekt“, sagt Paatz, der sich ferner sicher ist, dass durch optimale Gewichtsverteilung im Auto, ein Mehrgewicht von 30 bis 40 Kilo kompensiert werden könne.

Noch vier Wochen bis zum nächsten Lauf
Doch mit den Lautner-Sciroccos wurde es eben nichts an diesem Wochenende. So muss sich das motivierte mathilda-Team noch bis zum 30. April gedulden. „Das ist im Grunde eine kurze Zeit im „normalen“ Leben“, philosophiert Fahrerkollege und Eigner David Franzen, „für einen Vollblutrennfahrer, der heiß aufs Rennen ist, scheint dies eine halbe Ewigkeit.“

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