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26.09.2013 |

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Mathilda racing startet beim 45. ADAC Barbarossapreis

Längere Zeit war es etwas stiller um mathilda racing. Grund war in erster Linie harte Arbeit: die Einrichtung einer neuen, eigenen Werkstatt in Köln. „Wir verfolgen schon lange das Ziel, unsere Autos in Eigenregie auf die Einsätze vorzubereiten“, freut sich mathilda racing Chef Michael Paatz über den gelungenen Abschluss des Projekts, „Seit Anfang des Monats ist es soweit: Wir können endlich die Dinge umsetzen, die wir schon länger in Planung haben“.

 

Straffes Programm das ganze Jahr
Notwendig gemacht hatten diesen Schritt zahlreiche Einsätze der mathilda racing Autos bei den verschiedensten Events.

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„Wir sind eigentlich immer mit mindestens einem Auto unterwegs zu einem Test für ein Fachmagazin, zu Trackdays unserer Partner, zu Ausstellungen, Treffen, Rennen usw.“, erläutert der mit über zwei Metern vielleicht längste Pilot Deutschlands. „Eigentlich sind unsere Autos vom Up über die Sciroccos bis zum neuen Beetle das ganze Jahr über gefragt.“

 

Große Unterstützung der Partner
Bei der Umsetzung des Projekts erhielt das Kölner Team große Unterstützung von Partnern und Sponsoren. „Wir hatten mit dem Start als 1 Million Scirocco beim diesjährigen 24h-Rennen eine sehr gute mediale Präsenz, das hat uns und unsere Partner sehr gefreut. Als Folge dessen wurden wir bei der Umsetzung des Werkstattprojekts wirklich sehr gut unterstützt“, so Paatz. Es konnten sogar neue Partner gewonnen werden, die sich ebenfalls beeindruckt zeigten vom Auftritt von Paatz, JP Kraemer, Kletzer und Niedzwiedz bei den 24h-Stunden – Werkzeugspezialist Sonic und Twin Busch sind ab sofort Teil der bunten mathilda racing-Familie.

 

mathilda GT24 „ready to rumble“ in der VLN
Erstes Projekt im neuen “Zuhause” war die Instandsetzung des GT24. „Wir haben uns nicht damit begnügt, die Nachwehen des 24h-Rennens zu beheben und das Auto einfach zu reparieren. Wir nutzten die Erkenntnisse dazu, einige Dinge zu verändern und anzupassen“, verrät mathilda racing Chef Paatz. Der Start in der VLN sei deshalb bereits als Vorbereitung für die nächste Saison zu verstehen. Denn auch für die kommende Saison plane das Kölner Team einen besonderen Coup, der allerdings noch nicht ganz in trockenen Tüchern sei.

 

Bislang sind 14 Autos für die SP3T gemeldet
Der Start beim 7. Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft wird vom Team seit einiger Zeit nahezu herbei gesehnt. „Wir hatten so viel Arbeit nach dem 24h-Rennen, dass die Rennen deutlich zu kurz kamen. Das war schon hart, denn eigentlich würde ich gerne jeden Lauf fahren“, meint Michael Paatz. Dieses Mal wird man sich den Spaß aber nicht nehmen lassen. Auch wenn mittlerweile die Audi TTRS die stark besetzte SP3T-Klasse dominieren, wollen er und sein österreichischer Teampartner Constantin Kletzer natürlich soweit nach vorne wie möglich.

 

Kommt der VLN-Gesamtsieger wieder aus der SP3T?
„Die Audi TT RS 2.0 sind im Moment das Maß aller Dinge“, so Paatz, „nicht umsonst sind Breuer und Deegener Zweiter in der Gesamtwertung. Und Krognes und Ullrich fuhren beim letzten Rennen auf einen sensationellen sechsten Rang in der Gesamtwertung – vor den deutlich stärkeren AUDI R8, den Mercedes SLS und den BMW Z4s“. Es ist also richtig etwas los. Spannend wird sein, wie sich der mathilda GT24 in diesem starken Feld schlagen wird. Denn auch die Waselbrüder und die schnellen Norweger Schjaerin, Gulbrandsen und Ostvold bewegen ihre Audis mit Rundenzeiten unter neun Minuten über den Ring. Interessant wird auch das Markenduell mit Hackländer, Humbert und Bohr im zweiten Scirocco. „Die haben in dieser Saison sehr viel Boden gut gemacht“, zollt der mathilda Chef Anerkennung, „ich freue mich richtig, wieder auf der Strecke zu sein.“

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